Ein paar Energiespartipps …

Durch mehr und immer größere Geräte steigt der Stromverbrauch jedes Jahr an. In den letzten 15 Jahren ist der Stromverbrauch in den Haushalten um durchschnittlich 40% gestiegen. Um diesem Trend etwas entgegenwirken zu können, haben wir Dir ein paar nützliche Stromspartipps zusammengeschrieben.

Und täglich grüßt der Abwasch…

Ungefähr ein Viertel unseres Warmwassers verbrauchen wir in der Küche. Du hast einen Geschirrspüler? Wenn er einen Eco-Modus hat, benutze ihn bitte – der Geldbeutel wird es dir danken. Und warte bitte mit dem Einschalten, bis der Geschirrspüler auch wirklich voll ist!

Jeder Topf bekommt seinen Deckel

Wenn Du mit Deckel (der die richtige Größe hat) kochst, verbrauchst Du nur 1/3 der Energie, die Du beim Kochen ohne Deckel nutzen würdest. Auch wenn Du nur mit Deckel arbeitest, ist es schön, wenn die Herdplatte nicht größer als der Topf ist – sonst würdest Du auch mehr Energie als benötigt brauchen.

Waschen – Sparprogramm im Wortsinn

Egal, ob ein Waschmaschine halb oder ganz voll ist, sie benötigt die gleiche Energie. Es zahlt sich also aus, die Maschine anzufüllen. Verwendest Du auch noch das Sparprogramm, das alle modernen Maschinen haben, arbeitet die Maschine am sparsamsten. Welche Temperatur Du einstellst, ist auch wichtig, weil zwei Drittel der Energie zum Aufheizen des Warmwassers benötigt wird. Hinterfrage vor Allem, ob es denn die Kochwäsche sein muss – 40°C oder 60°C reichen normalerweise aus.

Kühlschrank & Gefriergeräte

Richtiges Auf- und Einstellen sparen Unmengen an Strom. Im Kühlschrank reicht normal eine Innentemperatur von sieben Grad, das spart gegenüber einer Temperatur von fünf Grad rund 15 Prozent Strom. Genauso wichtig ist es, den Kühlschrank richtig aufzustellen. Er verbraucht weniger Strom, wenn er an einem kühlen Ort und möglichst weit von Wärmequellen wie Herd oder Heizkörpern entfernt steht.

Kühl- und Gefriergeräte zählen mit einem Verbrauch von rund einer Kilowattstunde am Tag zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Vielleicht hast Du die Möglichkeit, während einer längeren Abwesenheit wie einem Urlaub, Deinen Kühlschrank auszuschalten oder Deinen Gefrierschrank abzutauen – das spart ordentlich Energie – besonders im Sommer, da mit jedem Grad Raumtemperatur der Stromverbrauch steigt.

Solaranlage in den Warmwasserkreislauf einbinden

Wer eine Solaranlage besitzt, kann diese in den Warmwasserkreislauf einbinden und vor Waschmaschine und Geschirrspüler schalten. Das spart beispielsweise beim Geschirrspüler noch einmal 30 Prozent Strom.

Beleuchtung

Schau beim Kauf von neuen Glühbirnen auf das Energielabel. Moderne LEDs verbrauchen wenig Energie und haben eine lange Lebensdauer. Kleiner Tip: Halogenlampen sind keine Energiesparlampen und haben daher einen hohen Energieverbrauch.

Bye bye Stand-by

Zehn Prozent des Haushaltsverbrauchs an Strom gehen auf „Stand by“ zurück. Übers Jahr gesehen verbrauchen manche Geräte sogar mehr Strom im Stand by-Modus als im Betrieb. Besonders Altgeräte sind problematisch: Sie verbrauchen bis zu 25 Watt im Stand by. Versteckte Stromfresser sind vor allem Espressomaschinen, Fernsehgeräte, Videorecorder, Netzteile und das „Home Office“ (PC, Drucker). Wusstest du, dass ein Drucker, der 24 Stunden auf Stand by läuft, 20-mal mehr Strom dafür verbraucht als für das Ausdrucken von 20 Seiten täglich? Nach dem Gebrauch Gerät einfach ausschalten und Strom sparen. Am Besten nutzt Du eine Steckerleiste mit Schalter.

Energielabel

Achte beim Neukauf von Elektro-Geräten auf das Energielabel. Besonders Waschmaschinen, Kühl- und Gefriergeräte, Herde und Backrohre haben eine lange Lebensdauer und sollten möglichst den höchsten Standards entsprechen.

Klimageräte sind Stromfresser

Klimageräte benötigen viel Strom. Wenn moderne Gebäude richtig gebaut sind, kommen sie auch ohne zusätzliche Kühlung aus. In alten Gebäuden kann eine thermische Sanierung nicht nur Heiz- sondern auch Kühlenergie sparen. Richtiges Beschatten und Nachtlüftung kann ebenfalls Kühlung verschaffen. Wer dennoch nicht auf eine Klimatisierung verzichten will, sollte zumindest auf einen hohen Effizienzstandard achten. Vermieden werden sollten auf jeden Fall mobile Klimageräte. Sie können zwar überall aufgestellt werden, allerdings muss Luft zugeführt werden, meist über gekippte Fenster. Dabei strömt warme Luft herein und etwa 25 Prozent der Leistung gehen verloren.

Elektroboiler ausschalten

Enormes Einsparpotential verbirgt auch der elektrische Wasserboiler. Wenn niemand zu Hause ist, benötigt auch niemand warmes Wasser – darum sollte man vor einer Reise einfach den Boiler ausschalten. Nach dem Urlaub empfiehlt es sich, den Boiler einmal richtig aufzuheizen, um Keime abzutöten.

Saubere Energie

Steige auf einen Stromversorger um, der nicht auf Atom-, Gas- und Kohlestrom setzt. Der Wechsel vom aktuellen Energie-Anbieter zu einem Ökostromanbieter ist kostenlos, die laufende Versorgung mit Ökostrom oft günstiger und vor allem umweltschonender. So können mit einem Wechsel zu einem günstigeren Anbieter, dessen Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energieträgern besteht, noch einmal bis zu 120 Euro pro Jahr eingespart werden. Du kannst Dich gerne bei uns melden, wir empfehlen Dir gerne einen auf Dich zugeschnittenen Strom- und Gastarif.

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